Gespeichert unter: Kunterbuntes, Neue Maier-Lyrik — Mai 24, 2013 @ 4:28

Trost im Merkelland

Aktiv gegen Stuttgart 21

Aktiv gegen Stuttgart 21

Nun endlich bin ich mal wieder
(und singe die entsprechenden Lieder)
wie damals bei Brandt
hier in diesem Land
bei der Mehrheit gelandet,
von der Begeisterung schon umbrandet:
Glaub ich dem STERN
(und das tu ich gern),
bin ich bei den 63 Prozent
als einer, der sich dazu bekennt:
Nicht Bayern wer’n siegen;
Nein, den Pokal sollen kriegen
die Dortmunder Recken;
danach sollen die sich wohl strecken!

Gespeichert unter: Kunterbuntes, Neue Maier-Lyrik — Mai 23, 2013 @ 11:03

Homophon

Für manche ist’s ein Paradieschen;
und sind es nur ein paar Radieschen.

Gespeichert unter: Aus älterem Archiv — Mai 18, 2013 @ 3:08

Der Sündenfall*

Eva gab uns den Apfel
nicht.
Die Schlange war’s,
die göttliche,
die uns Avalon,
das Apfelland,
verhieß.

Und wir eroberten es
und
fanden die Äpfel
nicht.

*ein Gedicht von 2001

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — Mai 15, 2013 @ 7:05

Zur neoliberalen Machtpolitik

Die Muttersau ist mir zu heilig
und auch ihre Ferkel;
ein passendes Wort finden freilich
will ich für Frau Merkel:
So sage ich halt, ja, es sei
solch eine Politik schlicht
(und schäme mich nicht)
ne Riesen-, ne Grand-Merkelei.

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Mai 14, 2013 @ 10:50

Zuversichtlich*

Eine Schwalbe macht es noch nicht.
Aber vier oder gar fünf Schwalben?
Die schwarzen Wolken vergesse ich da glatt.

*ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Mai 12, 2013 @ 11:05

Und wie ist’s, wenn ich den haikuartigen Dreizeiler für sich alleine wirken lasse?:

Im Schwäbischen Wald
Kindheitserinnerungen
Bemooste Wege

Gespeichert unter: Janka-Sammlung, Neue Maier-Lyrik — Mai 8, 2013 @ 10:31

Ach!*

Im Schwäbischen Wald
Kindheitserinnerungen
Bemooste Wege

Dies’ Altern mit ansehen
miterleben – wie schrecklich!

Sie sagen, das Leben laufe
in Sekunden vorbei
vor dem inneren Auge
kurz vor dem Tod noch.

Doch wie lange dauern
kann es davor auch,
dass Unerledigtes
die Nächte und auch
die ungeliebten Tage
durchzieht und bestimmt,
wenn man Pech hat.

*Ein Gedicht mit einem Tanka als Einleitung

Gespeichert unter: Janka-Sammlung, Neue Maier-Lyrik — Mai 6, 2013 @ 1:12

Im Angesicht des Birkengrüns*

Die Sommerknotenblume grüßt
ringsum die lieben Nachbarn alle:
die Vergissmeinnicht, den Löwenzahn, sowie

die rote und die gelbe Tulpe,
Silberblattblüten, die Knoblauchrauke …

*ein Janka

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Mai 2, 2013 @ 11:56

Im Maiennebel*

Die verblühenden Kirschblüten
beschwören mit hölzernem Schimmer
die Kirschbaummöbel meiner Eltern herauf.

*ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Kunterbuntes, Neue Maier-Lyrik — Mai 1, 2013 @ 1:23

Maien-Anagramm-Gedicht

ELFEN- ANTRIEBE
(FEE RANNTE LIEB):
BELTANE FEIERN!
(ELAN REIFT EBEN)
FEENART LIEBEN!